Willkommen zur Ideenwerkstatt einer neu gedachten Mehrgenerationen-Lebensgemeinschaft.
Gestalte mit uns das Gemeinschaftsdorf in Form einer Mehrgenerationen-Lebensgemeinschaft im ländlichen Raum – ein Ort, der dem Leben Sinn und Inhalt verleiht.
Ein Konzept wurde von einer bereits bestehenden kleinen Kerngruppe ausgearbeitet. Jetzt suchen wir Menschen, welche unsere Kerngruppe/Gründungsgruppe erweitern, eigene Ideen einbringen und mit uns die Lebensgemeinschaft verwirklichen.
„Ein Ort, an dem Generationen zusammenleben, sich gegenseitig tragen und gemeinsam wachsen.“Leitgedanke der Ideenwerkstatt
Wer wir sind und warum wir diesen Weg gehen möchten
Katharina & Andreas Heckler
Schon seit 20 Jahren beschäftigen wir uns mit alternativen Arten des Zusammenlebens und haben bereits Lebensgemeinschaften in Deutschland besucht, um unseren Weg konkreter werden zu lassen. Von Beruf ist Katharina Heilpraktikerin, Andreas ist Steuerberater mit eigener Kanzlei. Unsere Vision ist eine Mehrgenerationengemeinschaft, in welcher die Menschen den Sinn erkennen, an sich selbst zu arbeiten, um das „Erkenne dich selbst“ zu erforschen.
Wir haben viele Menschen im Hintergrund, welche uns bereits mithelfen die Basis dieses Projekts zu durchleuchten und zu gestalten. Aktuell gibt bei jedem dieser helfenden Menschen Gründe, warum diese „noch“ nicht aktiv mit zur Kerngruppe kommen können. Sie alle haben aber bereits einen großen Beitrag geleistet: Danke an Melanie, Astrid, Wilma und Marcus.
Der Grundgedanke
Viele Menschen spüren, dass sich die Art unseres Zusammenlebens grundlegend verändern muss. Trotz materiellen Wohlstands wächst das Gefühl von Sinnverlust, Entfremdung und Vereinzelung. Gesellschaftliche Bereiche wie Landwirtschaft, Pädagogik, Medizin, Bildung, Politik, Kultur und Wirtschaft wurden über Jahrzehnte zunehmend zentralisiert und teilweise entmenschlicht. Effizienz und Produktivität dominieren, während menschliche Bedürfnisse nach Sinn, Gemeinschaft, Naturverbundenheit und Selbstwirksamkeit in den Hintergrund treten.
Gleichzeitig tragen alle Menschen ein beachtliches, oft ungenutztes Potenzial in sich. Fähigkeiten, Talente und Lebenserfahrungen bleiben unentfaltet, weil Mut, Energie oder Räume für Selbstreflexion fehlen. In der Ideenwerkstatt schaffen wir diesen Raum – als ersten Schritt zur Gründung einer Kerngruppe.
Welche Menschen suchen wir als Mitbewohner im Gemeinschaftsdorf?
Da es ein Mehrgenerationenprojekt werden soll und wir die gesamte Gesellschaft im Kleinen abbilden möchten, freuen wir uns über Menschen jeden Alters, unabhängig von Herkunft und gesundheitlicher Konstitution. Ein Schwerpunkt liegt anfangs unter anderem in der Akquise von Menschen mit Fachkenntnissen in den Bereichen:
- Handwerk
- Landwirtschaft
- Medizin
- Pädagogik
Wozu Fachexperten?
Ein wirklich gesundes Gemeinschaftsdorf entsteht durch das Einbringen von echtem fachlichem Wissen in den jeweiligen Bereichen. Anfangs sind wir auf die Expertise von Menschen angewiesen, welche in ihrem Arbeitsbereich fundierte Kenntnisse haben. Sie sind die Inspiration innerhalb der fachbezogenen Arbeitsgruppen. Dennoch kann jeder Bewohner der Lebensgemeinschaft in jedem Bereich Wertvolles beitragen.
Deswegen ist es genauso wichtig, dass zukünftige Bewohner aus sämtlichen anderen beruflichen Orientierungen zu uns finden. Die Bewohner setzen sich gerne aus
- Alleinstehenden
- Familien mit Kindern
- Paaren
- Menschen bis ins hohe Alter
zusammen. Das Separieren von alten und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen ist in unserer Gesellschaft üblich – dies wollen wir anders machen, damit das Leben auch für diese Menschen mit Sinn und Inhalt erfüllt bleibt.
Was soll entstehen?
Ein mehrgenerationenfähiges, ökologisches und soziales Dorf, in welchem folgende Bereiche zum Leben erweckt werden können:
- eine Solidarische Landwirtschaft nach Gesichtspunkten der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und der Permakultur
- eine Bäckerei
- ein Hofladen hier werden unser Brot, Gemüse, Obst und andere in der Gemeinschaft hergestellte Erzeugnisse verkauft
- eine hausärztliche Praxis
- ein freier Kindergarten und ggf. eine Schule
- ein Seminarhaus Erwachsenenbildung und Beherbergungsmöglichkeit
- mehrere handwerkliche Betriebe
- ein Pflegedienst
Dies alles auf dem Boden folgender Werte:
- Menschlichkeit statt Effizienzlogik
- Sinnvolle Aufgaben statt entfremdeter Arbeit
- Spiritualität als freiwilliges, verbindendes Element
- Naturverbundenheit statt Entfremdung
- Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung
- Achtsamkeit gegenüber Mensch, Tier und Umwelt
- Gemeinschaft statt Vereinzelung
Was machen wir anders als andere Lebensgemeinschaften?
Entscheidungen werden dezentral getroffen
- Fachentscheidungen in den einzelnen fachbezogenen Arbeitsgruppen
- Wichtige Entscheidungen durch die gesamte Lebensgemeinschaft
Du als Mensch bist für alle wertvoll
Jeder Bewohner ist ein wichtiger Bestandteil der Mehrgenerationen-Lebensgemeinschaft – unabhängig vom Alter und der körperlichen Konstitution.
Wir können uns selbst versorgen
Die wichtigen Bedürfnisse des Lebens wie z. B. Nahrung, ärztliche Versorgung und Bildung versuchen wir vor Ort bereitzustellen und zu erarbeiten. Dazu gehören z. B. der Gemüseanbau, eine hausärztliche Praxis, ein Kindergarten, die Erwachsenenbildung und vieles mehr.
Werde Du selbst
Wir streben durch ein breit gefächertes, aber undogmatisches Seminarangebot und durch Arbeitskreise die Weckung und Entfaltung der Potenziale jedes einzelnen Menschen an: der Mensch in der Menschwerdung (die Freiheit des Einzelnen steht dabei im Vordergrund).
Wie kann die Lebensgemeinschaft rechtlich, fachlich und menschlich organisiert sein?
Diese Fragen entwickeln wir gemeinsam mit der wachsenden Kerngruppe weiter – hier ein erster Überblick, in welche Richtung wir dabei denken.
Rechtlich
Für die Rechtsform unserer Lebensgemeinschaft haben wir an eine Genossenschaft und ggf. einen Verein gedacht. Ziel ist eine faire Struktur in Sachen Eigentum und Nutzung der Infrastruktur, welche für jeden Bewohner langfristig Sicherheit bietet.
Fachlich
In spezialisierten fachbezogenen Arbeitsgruppen bündeln wir das Fachwissen unserer Mitglieder und ziehen bei Bedarf externe Expertise hinzu – von Architektur und Finanzierung bis zu Landwirtschaft, Pädagogik und Pflege. So wächst das Konzept auf einer soliden, praxisnahen Grundlage weiter.
Menschlich
Eine tragfähige Gemeinschaft lebt von offener Kommunikation, gemeinsamer Reflexion und einer Kultur, in der Konflikte konstruktiv begleitet werden. Feste Termine für Treffen, Mediation bei Bedarf und Raum für persönliche Entwicklung sind fester Bestandteil unseres Zusammenlebens.
Drei Pfeiler tragen unsere Idee
Sie sind kein Ablaufplan, sondern drei Blickwinkel, die sich gegenseitig stützen.
Weitgehendste Selbstversorgung (Autarkie) wie z. B. in Sachen Lebensmittel, Energie, Handwerk, Pflege und Pädagogik
Wir wollen eine möglichst weitreichende Unabhängigkeit von zentralisierten Versorgungsketten erreichen – bei dem, was wir anbauen und herstellen, bei der Pflege füreinander, bei der medizinischen Versorgung durch eine hausärztliche Praxis, bei unserer Energieversorgung und bei der Bildung unserer Kinder. Selbstversorgung (Autarkie) bringt uns nicht in Abgrenzung, sondern wieder in Beziehung zueinander.
- Lebensmittelversorgung
- Handwerk
- Medizin & Pflege
- Energieversorgung
- Pädagogik
Dem Leben Sinn und Inhalt verleihen
Aufgaben, welche den Talenten und Fähigkeiten des Einzelnen entsprechen, Freude bereiten und zusätzlich der Gemeinschaft helfen, erfüllen das Leben. Arbeiten wie zum Beispiel die Mithilfe beim Gemüseanbau, welche unter anderem die Bewohner der Mehrgenerationengemeinschaft versorgt, Tier- und Naturpflege, die Arbeit an der Gemeinschaftsbildung selbst, der Aufbau eines Seminarbetriebes, das Ausrichten gemeinsamer Feste und viele kleine wie umfangreiche Hilfeleistungen untereinander tragen zum Wohlbefinden des Einzelnen bei. Auch die Selbstentfaltung spielt zum einen bei der Gemeinschaftsbildung, aber auch bei der persönlichen Orientierung in Bezug auf sich selbst eine bedeutende Rolle.
Dazu gehört auch, das Leben künstlerisch zu betrachten und zu gestalten: Das Wort Kunst kommt ursprünglich von „Können“ und hat nichts mit einem denaturierten Zustand zu tun, wie er bei den Wörtern Kunstrasen oder Kunststoff zum Tragen kommt. Das Leben künstlerisch zu betrachten und zu verändern bedeutet, die gegebenen Dinge und Umstände im Leben durch die eigenen Fähigkeiten und Talente so zu gestalten, dass dadurch neue Aspekte sichtbar werden – etwas, das jeder Mensch kann, nicht nur ausgebildete Künstler.
- Gemüseanbau & Versorgung
- Tier- & Naturpflege
- Gemeinschaftsbildung
- Seminarbetrieb
- Künstlerische Lebensgestaltung
- Feste & Miteinander
„Frieden und Ruhe in mir erzeugt Frieden und Ruhe in meinem Umfeld. Der mir begegnende Mensch als der Spiegel meiner selbst.“
Erwachsenenbildung & PersönlichkeitsentfaltungStabilität der Infrastruktur durch Fachexperten
Für alle tragenden Bereiche der Lebensgemeinschaft beraten sich Fachexperten gemeinsam mit ihrer fachbezogenen Arbeitsgruppe über die Herangehensweise, die anstehenden Arbeiten und die zu treffenden Entscheidungen innerhalb ihres Aufgabenfeldes. So bringt das Gemeinschaftsdorf mit Stabilität, Expertise und Sicherheit die einzelnen Projekte voran.
- Fachexperten
- Fachbezogene Arbeitsgruppen
- Stabilität & Sicherheit
- Expertise
„Zusammen das Leben vereinfachen und stärken.“
Das Leben in der Gemeinschaft
Leben, arbeiten, sich entfalten – so könnte unser Alltag im Gemeinschaftsdorf aussehen.
Wohnen in Tiny Houses und Wohnungen
Arbeiten idealerweise innerhalb der Gemeinschaft
Gemeinschaftsbildung durch Selbstreflexion und Zusammenhalt
Stärkung der Individualität durch Entfaltung der eigenen Potenziale
Gemeinsam und respektvoll tragende Entscheidungen treffen
Sich hilfreich zur Seite stehen, Wissen weitergeben
Eine freie und individuelle Spiritualität leben
Gemeinsam Feste feiern
Unsere aktuell nächsten Schritte
Vielleicht mit dir?
Erweiterung der Kerngruppe/Gründungsgruppe
Mit wöchentlichen Treffen – zum Beispiel alle 2 Wochen in Präsenz und alle 2 Wochen online.
Einbringen von zusätzlichen Ideen
Jedes Mitglied bringt eigene Perspektiven und Impulse ein, sodass sich das bestehende Konzept gemeinsam weiterentwickelt.
Gründung von fachbezogenen Arbeitsgruppen
Zu den Themen Gemeinschaftsbildung, Finanzierung, Selbstversorgung, Immobiliensuche, Akquise von Fachkräften als Mitbewohner u.v.m.
Besichtigung von Immobilien
Und Planung einer möglichen Realisierung der Lebensgemeinschaft.
Bezug der Immobilie
Und Anlegen einer Infrastruktur.
Die weiteren Schritte entstehen vor Ort.
Deine Fragen – unsere Antworten
Was uns unterwegs am häufigsten gefragt wird.
Was soll entstehen?
Ein mehrgenerationenfähiges, ökologisches und soziales Dorf mit folgenden Attributen: Menschlichkeit statt Effizienzlogik, sinnvolle Aufgaben statt entfremdeter Arbeit, Spiritualität als freiwilliges, verbindendes Element, Naturverbundenheit statt Entfremdung, Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung, Achtsamkeit gegenüber Mensch, Tier und Umwelt sowie Gemeinschaft statt Vereinzelung.
Wo soll unser Dorf entstehen?
Wir haben uns bereits mehrere Immobilien in ganz Deutschland angesehen und dabei Erfahrungen gesammelt, was Kosten, Bedarf sowie bauliche und rechtliche Hürden angeht. Der ideale Ort hätte eine einladende Infrastruktur, und idealerweise müsste auch die jeweilige Gemeinde bereit sein, baulichen Vorhaben und Tiny Häusern zuzustimmen. Am liebsten würden wir die Mehrgenerationen-Lebensgemeinschaft im Süden Deutschlands gründen. Dies ist aber von den zukünftigen Mitgliedern abhängig: Je mehr Menschen dazukommen, desto schneller kann das Projekt an einem geeigneten Ort umgesetzt werden.
Wer steckt hinter der Idee?
Eine kleine, stetig wachsende Kerngruppe – wer wir sind und wofür wir stehen, erfährst du weiter oben im Abschnitt „Wer wir sind und warum wir diesen Weg gehen möchten".
Bis wann soll es bezugsfertig sein?
Wir sind keine Überflieger in Sachen Fantasie, wollen das Projekt aber bis spätestens Ende 2027 bezugsfertig haben. Lass es uns verwirklichen. Auch du hast wichtige und zukunftsweisende Ideen, die den Weg zu dieser neuen Art des Zusammenlebens und Zusammenhaltens ebnen können.
Welche Kosten entstehen für das Leben in der Gemeinschaft?
Kosten entstehen erst, wenn das Projekt in die Realisierungsstufe eintritt und eine passende Immobilie gefunden wurde. Auf welche Höhe sich die Kosten dann genau belaufen, kann aktuell noch nicht abgeschätzt werden. Es ist üblich, eine Genossenschaft zu gründen, bei der sich jeder mit einem sogenannten Genossenschaftsanteil finanziell einbringt. Dieser ist für jeden in gleicher Höhe festgelegt. Zusätzlich fällt noch ein monatlich laufender Anteil für Unterkunft und Verpflegung an. Hierzu gibt es bereits Berechnungsmodelle in etablierten Lebensgemeinschaften wie beispielsweise dem Ökodorf Sieben Linden oder dem Tempelhof. Wenn unser Dorf „lebt", wollen wir aber auch Menschen aufnehmen, die unabhängig von ihrem finanziellen und/oder körperlichen Status bei uns mitmachen und leben können.
Werde Teil der Kerngruppe
Wenn du beim Lesen gespürt hast: „So möchte ich leben“ – dann ist das der richtige Moment, uns kennenzulernen. Ein vorläufiges Grundkonzept steht bereits; jetzt suchen wir Menschen, die es mit uns verändern, erweitern und umsetzen. Entscheidungen treffen wir dabei dezentral: Fachliches in den fachbezogenen Arbeitsgruppen, Wichtiges gemeinsam als Gemeinschaft. Jeder Mensch zählt – unabhängig von Alter oder körperlicher Konstitution.
Schreib uns kurz, was dich bewegt.
Lerne die Menschen kennen, die die Ideenwerkstatt bereits mittragen.
In einer fachbezogenen Arbeitsgruppe die ersten Schritte gemeinsam gehen.
Bring deine Idee ein
Erzähl uns kurz, wer du bist und was dich an der Kerngruppe reizt. Wir melden uns persönlich zurück.
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